Wer hat es nicht mitbekommen in den Medien, die dramatischen Zustände in Valencia/Spanien mit einem Ausbruch von Herpes Typ I der agressivsten Sorte. Aus Valencia gibt es Berichte, die von kriegsähnlichen Zuständen berichten, Dramatik und zu Anfang auch Agressivität und Panik. Mittlerweile kämpft man aber gemeinsam, Schulter an Schulter um das Leben der Pferde. Aktuell gibt es 130 infizierte Pferde, mit schwersten Verläufen. Man versucht natürlich die Tiere zu trennen, über 30 Tierärzte sind vor Ort und tun ihr möglichstes, das Leben möglichst vieler Pferde zu retten.

Noch negative Pferde wurden separiert in eigenen Boxenzelten und sobald diese die 20 Tage Quarantäne überstanden haben und immer noch negativ sind, dürfen sie in ihre Heimatställe ausreisen.

Was bedeutet nun diese Situation in Valencia für uns und dabei liegt die Betonung auf „VALENCIA“?

Nun, bisher gab es in Spanien keinen einzigen Fall, dieses agressiven Herpesvirus Typ I. Der Virus wurde von einem der teilnehmenden Pferde eingeschleppt. Diesbezüglich können wir uns sicher wiegen, daß unsere Pferde in Deutschland in unserem Stall und auch die zum Transport vorbereiteten Verkaufspferde in Spanien gesund und negativ sind.

Nichtsdestotrotz wollen wir aber vorbereitet sein, sollte sich jetzt die Lage ausdehnen und verbreiten. Daher haben wir bereits unseren kompletten Bestand in Sottrum gegen Herpes impfen lassen.

Alle Verkaufspferde in Spanien werden einem Labortest unterzogen. Nur, wenn sie negativ sind, werden wir sie nach Deutschland transportieren und dann sofort bei uns in Sottrum impfen. Verkaufspferde, die erst in Wochen auf den Transport gehen, werden vor Ort in Spanien getestet und geimpft.

Wir werden unser Bestes tun, um eine Verbreitung auszuschließen, sei es in unserem Stall, wie in Kundenställen.

Hier auch ein Video mit Anja Rietbrock im NDR vor 2 Tagen.
 


 

Video:

*Quelle ZDF Mediathek*
 
 
 

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